Deine Augen werden schwer….
Heute kommen die beste Tochter der Welt und meine Beste Freundin mich besuchen. Deswegen muss ich noch dringend aufräumen. Deswegen kann ich auch gerade nicht zu lange posten. Deswegen habe ich auch einen kleinen Timewaster für euch, den es sich aber bis zum Schluss anzugucken lohnt:
Ich bin ja ein grosser Freund des amerikanischen Stand-Up. Und auch wenn sich Improvisationstheater hierzulande immernoch darauf beschränkt, sich Worte wie CDU und Wasserhahn zurufen zu lassen, ist das drüben, über dem grossen Teich natürlich ein ganz anderer Schnack.
“Improv Everywhere” ist ein Improvisationstheater aus New York, die gerne ihre Stücke aufführen, ohne das die Leute wissen gerade einem Improv zuzusehen. Und dieser hier ist schlichtweg genial. Ein Hypnotiseut hypnotisiert Leute zur Schau im Central Park. Und macht diese üblichen Scherze. Du bist ein Huhn, du bist in der Wüste blablabla. Neu an der Sache ist nur, das der Hypnotiseur wegrennen muss ohne die “Opfer” wieder normal zu machen. Grossartig. Check it out.
Der sensible Cineast

Ich muss jetzt mal eine Lanze brechen. Quasi für mich. Denn:
Ich weine im Kino.
Wirklich. Und sogar überdurchschnittlich oft. Ich weine auch zu Hause wenn ich einen Film auf Dvd sehe. Ich weine auch bei den gleichen Filmen immer wieder. Auch wenn ich die alleine gucke. Ich heule dann nicht laut rum, oder schniefe extra laut. Mir laufen dann einfach die Tränen. Wenn es sehr traurig ist, oder mich sehr glücklich macht oder im besten Falle beides gleichzeitig. So wie das Ende von “Armageddon” zum Beispiel. Oder “About a Boy”. Ich weine sehr oft bei “Magnolia”. Und ich musste sogar am Ende von “Fever Pitch” weinen.
Mein erstes Weinerlebnis im Kino war sehr merkwürdig und in dem Fall auch wirkliches heulen. Ich war damals 11 Jahre alt. Wir sind immer mit der ganzen Famiie nach Cervia gefahren. 100 km nördlich von Rimini. Schönes kleines Örtchen an der Adria. Wir hatten dann immer ein Apartement und Stammplätze wo wir immer hingingen. Zum Beispiel die “Silver Bar”. Ich glaub die hiess gar nicht so, aber das einzige Schild das die hatte war eins von “Silver Cafe”, deswegen nannten wir sie so. Und da guckten wir Abends dann immer den alten Italienern beim Boccia spielen zu. Meine Geschwister waren dann meistens in der Disco. Für mich war das ja noch nichts. Ich durfte immer wieder in den Sala Gioci und Videospiele spielen. “Frogger” war einer meiner Favourites. Lustigerweise war das Frogger nicht das von Atari, sondern eines wo man als Frosch Fliegen fangen musste. Mit der Zunge. Gutes Spiel.
Meine grosse Schwester nahm sich eines Abends meiner an, statt in die Disco zu gehen. Ihr Plan war, das wir ins Kino gehen. Die hatten ein superschönes Freiluftkino in einem Hinterhof. Da gingen wir hin. Schnell noch eine Gassosa gekauft für mich, auf die Bänke gesetzt und der Film ging los. Ich verstand kein Wort. Alles auf Italienisch. Aber das war egal. “Das Wunder in der 8. Strasse” funktionierte auch ohne das man ein gesprochenes Wort verstand. Und diese Ufos waren so nett! Und dann bekamen sie Babyufos! Und dann kamen böse Männer, die das Haus der netten alten Leute abreissen wollten! Und dann waren die Ufos weg! Und dann waren alle traurig! Und dann wurde das Haus abgerissen! Und dann kamen die Ufos mit ganz vielen Ufofreunden zurück und bauten alles wieder auf! Und dann gingen sie für immer! Und dann war der nette, starke Schwarze total traurig!
Erste Tränen kullerten über meine Wangen, es wurden mehr, sie wurden dicker. Wir gingen aus dem Kino. Meine Schwester lachte ein bischen: “Weinst du etwa?”
Und dann brachen bei mir alle Dämme. Ich heulte wie ein Schlosshund. Das war so traurig! Die mochten sich doch so! Wieso mussten die denn gehen? Konnten die nicht bleiben? Klar, nach einer weiteren Gassosa und einem kleinen Abstecher in die Spielhalle, war wieder alles gut. Aber ich werde nie vergessen, wie sehr mich dieser Film nur durch seine Bilder zum weinen gebracht hat. Komisch, oder?
Ich weine bei “Moulin Rouge”. Und auch bei “Der Mondmann”.
Und wisst ihr was: Ich liebe es bei Filmen zu weinen. Damals wie heute.
Dictionaraoke
Ich dreh durch! Hits der Weltgeschichte, als Midiversion, gesungen von Sprachprogrammen. Der Hammer! Hier. Zwar nicht von Abba bis Zappa, wie es in den 70ern immer so schön hiess, aber von A-ha bis Zombies. Viel Spass.
Sie blendete mich mit Wissenschaft
Ich habe eine ellenlange Liste an Lieblingssongs. Und eigentlich will ich heute was anderes schreiben (kommt auch noch), aber weilmir gerade so danach ist, beschäftigen wir uns doch einmal gerade mit einem Lieblingslied aus meinen persönlichen Top 8 (wobei die Platzvergabe in dieser Teilliste ständig variiert, deswegen keine konkrete Platzangabe). Es ist auf jeden Fall auf Platz 1 meiner Lieblings – 80er – Songs. Danach kommt erstmal lange nichts. Ich weiss auch nicht, was genau mich an diesem Song so fasziniert. Er ist irgendwie so vielfältig und dennoch stimmig. Da ist soviel drin (vor allem in der Maxiversion!) Fangen wir doch einfach erstmal mit dem Video an:
Wie gesagt, da steckt ne Menge drin. Schon allein dieses Räuspern als Rhythmus – Element. Grossartig. Übrigens, wenn man mich im Winter oder nach langen Nächten trifft, dann kann einem auffallen, das ich dieses Räuspern schon als Tick übernommen habe, wenn ich mich WIRKLICH räuspern muss.
Auch wenn man von Thomas Dolby nicht mehr so wahnsinnig viel gehört hat, der Mann war fleissig. Er hat z.B. das Album “Steve Mcc Queen” von Prefab Sprout produziert und mehrere Soundtracks geschrieben (wer Sonntags gerne verkatert fernsieht: Er schrieb u.a. den Soundtrack zu “Howard the Duck”).
Er gründete Softwarefirmen, heiratete eine Schauspielerin…lest doch selbst.
Eine lustige Coverversion seines grössten Hits findet man hier.
Desweiteren gibt es gerade einen kleinen Skandal um diesen Song, denn der Ehedeppmann von Britney Spears, Kevin Federline, samplete den Song für seine im August erscheinende Soloplatte, allerdings ohne Dolby vorher mal zu fragen. Das ist weder die feine englische, noch besonders clever. Strunzdumm wird diese Geschichte aber erst durch die Tatsache, daß er gar nicht wusste das er einen Thomas Dolby Song benutzte, weil er einen Mobb Deep Song verwurstete, der wiederum damals “She blinded me…” benutzte. Bescheuerter gehts eigentlich gar nicht mehr.
Thomas Dolby bat K-Fed (wie Federline sich nennt) den Song von seinem MySpace-Blog zu nehmen, was dieser dann auch tat. Und Dolby wiederum freute sich darüber sehr auf seinem….Achtung Trommelwirbel…….BLOG!
Soviel erstmal zu meinem Lieblingssong. Bitte gehen sie weiter.
Friendly Fire

Ich bin ein freundlicher Mensch. Ich bin auch der festen Überzeugung, daß Freundlichkeit der einzige und beste Weg ist durchs Leben zu gehen. Zummindest für mich. Aber es gibt Dinge, die bringen mich auf die Palme. Und das ist dann auch der Moment in dem ich das harte Wort Hass gebrauchen muss. Hier also meine Top 3 der Dinge die ich hasse:
Platz 3:
Christliche Blogs, die unter dem Deckmantel der Religion und noch vielen anderen Deckmäntelchen, die sie durch Tausend bunte Banner in ihrer Sidebar und ihrem eigentlichen Namen immer zur Hand haben, eigentlich nur so übel rassistisch sind, daß ich gar nicht so viel essen kann wie ich kotzen will. Ich habe vor ein paar Tagen durch Zufall solch einen Blog entdeckt und ich finde es schrecklich und menschenverachtend, was die da so den ganzen Tag schreiben. Ich setze jetzt keinen Link, weil ich nicht will das die auch noch Klicks bekommen. Falls ihr das für den falschen Weg haltet, bitte Bemerkung in die Comments.
Platz 2:
Menschen die in Menschenmassen langsam gehen. Wenn ich zum Beispiel auf einem Flohmarkt bin und die Leute schleichen und bummeln und die Gänge sind voll, da würde ich immer am liebsten meinen Vordermännern/frauen in die Hacken treten und in den Nacken schlagen. Ich muss nicht mit Tempo -30 kmh mitten im Gang stehen bleiben um zu sehen, wie viele Simmelromane der verrückte alte Mann verkauft. Und ich muss dann auch nicht stehen bleiben um mich umzudrehen und meine Frau rufen. Ihr kennt das alle. Horror!
Platz 1:
Menschen die nach einem Taxi rufen, dessen Licht aus ist. Da krieg ich was über mich. Denen wünsche ich das sie NIE ein Taxi bekommen. Da kann ich mich stunden lang drüber aufregen.Echt. Das ist doch ein internationales, jedem Städter bekanntes Zeichen. Wann raffen die das endlich mal?
Das musste mal raus. Ah. Das tat gut. Danke schön. Frohe Ostern.
L – is for the Way you look at me….

Ich habe mich neulich mit meiner besten Freundin über die Liebe unterhalten. Und dabei habe ich so Sachen gesagt wie: “Ich haqbe in letzter Zeit das Gefühl mich nicht mehr verlieben zu können.” oder “Ich glaube ich will mich nur verlieben, um endlich mal wieder guten Sex zu haben.”
Und wisst ihr was sie gesagt hat? Sie sagte: “Ach Quatsch. Du bist viel zu harmoniesüchtig, viel zu romantsich um so zu sein. Du brauchst die Liebe, sie erfüllt dich. Du bist durch und durch Romantiker.”
Nun ist es so, das sie mich besser kennt als jeder andere, mich eingeschlossen. Und zu gerne bildete ich mir ein, an dieses wunderschöne Virginia Jetzt! – Lied zu glauben (“Denn wahre Liebe ist ein Produkt der Phantasie. Was du auch tust, sie erreicht dich ja doch nie…”) aber ich muss sagen, sie hat recht. Ich liebe es mich zu verlieben. Jetzt ist das schon länger nicht mehr vorgekommen und ich hatte geglaubt, das wärs gewesen, aber nein. Ich hab nur im Moment soviel anderes zu tun, so das ich micht vermutlich auf gar nichts wirklich einlasse was in diese Richtung geht. Oder ich ziehe mich zurück, wenn es zu ernst wird. Automatisch. Weil das wohl gerade bei mir nicht eingeplant ist. Aber keine Sorge, Nilzenburger wird wieder lieben und es wird fantastisch sein.
Das musste mal gesagt werden, denn wenn man an Karfreitag nicht tanzen darf, dann darf man auch keinen Quatsch bloggen.
Ich guck jetzt Mary Poppins.
Lückenfüller
Weil ich heute zu verkatert bin (Kakaokeclash) und es eh genug auf anderen Blogs zu lesen gibt (nämlich hier und hier und hier) und ich gerade den zweiten xXx gucke und es sicher auch noch 1000 andere Gründe gibt, möchte ich an dieser Stelle nochmal auf eine Suchanfrage eingehen, die einen netten Surfer auf meinen Blog führte. Diese fremde aber sicher sehr sympathische Person hat nicht nur Probleme mit technischen Geräten, sondern auch ein nahezu freundschaftliches Verhältnis zur modernen Computerwelt, denn die Frage die sie bei Google eingab lautete:
“wie bekomme ich auf einen sony walkman musik rauf”
Nun, aktive Lebenshilfe heute: Also, man nimmt so eine Kassette. Die gängigen Längen sind entweder 60 oder 90 Minuten. Zu Hause an seiner Stereoanlge drückt man auf dem Tapedeck auf “Record” und startet Musik von einer anderen Quelle (CD – Player, Plattenspieler etc.). Wenn man damit fertig und die Kassette voll ist, drückt man auf “Stop”. Jetzt ist die Musik schonmal auf der Kassette. Diese nimmt man jetzt durch einen beherzten Druck auf die sogenannte “Eject” – Taste aus dem Tapedeck und steckt sie in den Walkman(Unbedingt darauf achten, das sie richtig herum drin steckt!!!). Der Walkman hat meistens einen praktischen Gürtelclip, damit befestigst du ihn an deinem Hosenbund. Die Kopfhörer mit dem Walkman verbinden, aufsetzen und auf die Taste drücken, die einen Pfeil anzeigt, der nach rechts zeigt. E voilá. Musik. Überall.
(Der Fall ist natürlich ein anderer, wenn du ein Mädchen bist. Dann musst du dir die Kassetten schenken lassen….)
Eine andere Person landete durch folgende Google – Eingabe bei mir:
“Mein Freund will nichts mehr von mir wissen”
Oh, oh. Na, ob ich dafür der richtige Ansprechpartner bin…? Also, wahrscheinlich ist dein Freund einfach ein bischen doof. Oder du. Er will doch nicht einfach ohne Grund nichts mehr von dir wissen, oder? Wenn doch, dann komm rein. Mach es dir gemütlich. Der Weltfrieden ist der Ort, an dem jeder Willkommen ist und mal ein bischen abschalten kann. Jetzt setzen wir uns alle in einen Kreis. So, und dieses Wollknäuel das ich hier habe, das werfen wir uns jetzt zu und dann stellt sich jeder einmal den anderen vor, der es gerade gefangen hat. Also ich bin der Nilzenburger und mein grosses Hobby sind Zierfische. Ich komme aus Köln, lebe gerade in München und eine meiner grössten Leidenschaften ist Musik. So, der nächste…uuuuund hop!
Ich hoffe euch wieder zu Diensten gewesen zu sein und verbleibe mit einem fröhlichen: Tschüssikowski!
Ihr Jürgen Fliege Nilzenburger
Götterdämmerung
Ich bin heute mal wieder den ganzen Tag in der Bahn, komme dann nach Hause, darf mich frisch machen und dann ab ins Priveé, wo ich euch natürlich mal wieder alle erwarte, denn heute ist wieder einmal Karaokeclash bei mir.
Nun möchte ich aber auch den Lesern die nicht aus München kommen die Zeit versüssen und das geht hiermit sehr gut:
Seine “alte” Karriere in den frühen 80ern war grandios. Ich liebe diese Filme, die er zu der Zeit machte, vor allem die beiden “Fletch” – Teile. Grossartig. Kann ich schon fast auswändig mitsprechen, gucke ich aber trotzdem immer wieder (vor allem seitdem ich mir eine Doppeldvd mit beiden Filmen gekauft hab). Aber auch “Schöne Bescherung”, der Grisswolds – Weihnachtsfilm ist eine Wucht, wenn nicht DER Film seiner Karriere (was ja auf dieser Seite auch schon erwähnt wurde…). Dann wurde es relativ still um Chevy Chase (der Name schon, Alter, der Name!). Was man in unseren Breitengraden nicht wusste: Soooooo schrecklich still wurde es gar nicht um ihn. Er versuchte nur eine Neuorientierung. Er bekam eine Late-Night-Show. Und findet man es schon schlimm, wenn Moderatoren plötzlich Schauspieler werden, so muss man doch sagen das es noch Tausend Mal schlimmer ist, wenn es umgekehrt geht. Schauspieler sind die schlechtesten Moderatoren der Welt. Immer irgendwie unaufrichtig. Chevy Chase Fernsehausflug wurde nach knapp 3 Wochen abgesetzt, und wenn ihr den folgenden Ausschnitt daraus seht, werdet ihr auch verstehen warum. Dieses peinliche Non-Interview mit Goldie Hawn und dieses rumgeeier und dann noch die oberpeinliche Tortenaktion…Es tut mir leid, ich will keine Idole auseinandernehmen, aber da müssen wir jetzt alle zusammen durch. Bitte sehr.
Schlimm, oder? Es tut einem so Leid, für alle Beteiligten. Für den Jungen, für das Publikum, für Chase und Hawn, für den verantwortlichen Redakteur der nach der Show sicher auf der Strasse sass, für die Band…einfach für alle.
Um diesen schlechten Nachgeschmack loszuwerden, um die gute Erinnerung wieder zurückzuholen, um sich zu entspannen und Spass zu haben, hier nocheinmal das einzige Musikvideo in dem Chevy Chase jemals mitgespielt hat.
Das versöhnt doch wieder…oder?
Na dann…
Essen Kulturhauptstadt 2010?
Na, dann kann es ja doch noch sein, daß ich im gleichen Jahr den Literaturnobelpreis für meinen Blog bekomme.
Wirtschaft verstehen: Teil 1

Es ist sicher nicht die beste Idee, zu versuchen gegen übermässig grosse Konzerne anzutreten, aber sie verdient Respekt.
So wie die Hersteller des Gizmondo, einem Handheld das den tragbaren Konsolenmarkt aufmischen sollte. Also, es sollte PSP und Nintendo DS (resp. dem Game Boy) den Rang ablaufen. Naja, das habe schon andere, Grössere versucht. Bislang erfolglos (z.B. das Game Gear von Sega oder das Game inc. von Tiger Electronics). Nicht immer zu Recht, denn ihre Geräte waren gut, bisweilen sogar besser als der/die Marktführer. Aber, wie hiess es doch auch im Fussball so schön “Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.”
Dabei war auch das Gizmondo überaus ambitioniert. So mit eingebautem GPS und so etwas. Das sollte dann reale Karten in die Spiele mit einfliessen lassen können. Gute Idee.
Nun braucht man vor allem 2 Dinge, wenn man eine neue Konsole starten will.
1. Einen langen Atem. Etwas was Nintendo und Sony sich ganz nebenbei leisten können.
2. Software. Namhafte Software. Oder zumindest namhafte Entwickler für Software.
Das Gizmondo hatte weder das eine noch das andere. Aber die Ambitionen waren da, die Motivation stimmte. Es würde vielleicht lange Zeit nur ein Nerd-Gerät sein, aber das richtig.
Vielleicht stützte man sich auch auf eine Art Galgenhumor. Hey, wir haben nichts ausser einem Sack guter Ideen, irgendwann muss doch jemand aufspringen! Wir wissen was wir haben, was wir können, was wir wollen. Wir werden das Kind schon schaukeln. Die ertsen Bestellungen sind immerhin schon da! Und Presse ist auch interessiert! Gib mal schnell ne Meldung mit nem Releasedate raus!
So ähnlich wird es wohl über die Gizmondoflure geschallt sein. Und das hätte alles hinhauen können. Bei all den schlechten Vorzeichen, es hätte ein kleines Wunder werden können. Ein Kult. Ein perfektes Open-Source-Handheld, wo jeder mit ein bischen Programmiererfahrung sich dran hätte austoben können. Und übers Netz hätte man dann selbstgeschriebene Programme getauscht und aufs Gerät hochgeladen.
Aber, wenn man sowas macht, wenn man sowas wirklich vor hat und sich dafür Kredite aufnimmt, sich bis an sein Lebensende verschuldet…….
…..DANN MUSS MAN SICH AUCH NEN ORDENTLICHEN CHEF SUCHEN, HERRGOTT NOCHMAL!!!!!